Ihr Lieben! Meiner Meinung nach gibt es zu viele Kunstplattformen, denen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ob Theater, Ausstellung, Flashmob, Street Art, Fotografie, Bar.. - Kunst bedeutet Emotionen. Sie darf uns zu Tränen rühren, uns zum Lachen bringen - provozieren. Durch meine Kritiken versuche ich, diesen Untergrundkünsten ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken; denn die haben sie verdient!
Dienstag, 23. Dezember 2014
HOLY HEIMAT
30. November 2014 | Berlin, Friedrichshain/Kreuzberg | Weihnachtsmarkt
Ihr Lieben!
Am letzten Novembertag war ich in Berlin, um eine gute Freundin von mir zu besuchen.
Berlin ist eigentlich überhaupt nicht meine Stadt, da so viel zur gleichen Zeit passiert und ich das Gefühl habe, niemals hinterher zu kommen.
Doch an diesem Tag haben wir versucht, das beste aus diesem Gefühl zu machen und auch ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.
Schließlich fanden wir dank des Internets den HOLY HEIMAT - Weihnachtsmarkt in Kreuzberg, der als multikulti Weihnachtsmarkt beschrieben wurde. Für mich klang die Beschreibung nach einem Treffpunkt für alle Hipster dieser Welt, aber auch unglaublich einladend.
Wir fuhren gegen Abend also gen Warschauerstraße, von dort aus war es nur ein Katzensprung. Auf dem recht dunklen ehemaligen RAW-Gelände fanden sich schließlich einige erleuchtete Hallen, die festlich geschmückt waren. Schöne Indie-Musik drang aus einer dieser Hallen.
Auf dem Vorplatz fand ein kleiner Flohmarkt statt, wo ich direkt eine Schallplatte der WEST SIDE STORY für eine Freundin kaufte.
Etwa fünf Minuten Anstehzeit und zwei Euro (Eintrittspreis) später standen wir zwischen zwei großen Hallen und konnten uns zunächst nicht entscheiden, wohin wir zuerst gehen sollten - es gab so viel zu sehen!
In einer Halle erwarteten uns handgemachte Kleidung (angemessene Preise), Kunstobjekte (zu teuer für Schüler und Studenten!) und Punsch, in der nächsten ein riesiges Angebot an Lebensmitteln und nicht ganz weihnachtlichen Imbissen. Die nächste Halle stellte einen kleinen Konzertsaal dar, der vollkommen mit Paletten versehen war, die sowohl als Bühne, als auch als Tische und Sitzgelegenheiten dienten. Die Band SAN IMA spielte wunderschöne Musik und lud zum Verweilen ein.
Bilder vom Weihnachtsmarkt (klick)
FAZIT:
Diesen Weihnachtsmarkt MUSS man einfach besucht haben, da er eher einem Konzert oder einer Wundertüte gleicht, als dem weihnachtlichen Schnickschnack, mit dem man sonst überflutet zu werden scheint.
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